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Einsatzeinheit (EE NRW VIE 04)

Die Einsatzeinheit ist eine multifunktionale Einsatzgruppe des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit den Teileinheiten Führung, Sanität, Betreuung und Unterstützung ist für jede/n etwas dabei. Die Aufgaben fächern sich hierbei von Betreuung und Verpflegung von Betroffenen Personen bis hin zur medizinischen Versorgung von Verletzten. Auch die technische Seite, wie beispielsweise das Ausleuchten von Einsatzstellen ist eine der wichtigsten und ersten Maßnahmen an Einsatzorten bei Dunkelheit.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich auf Grundlage eines DRK-Konzeptes entschlossen, multifunktionale Einsatzeinheiten (EEs) zu schaffen, die bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel in der Lage sind, abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren, den betroffenen Menschen gezielt zu helfen.

Noa Hamacher

Bereitschaftsleiter/in

E-Mail: BL(at)drk-toenisvorst.de
Telefon: 0160 94438038

Auf alles vorbereitet

Sie richten Notunterkünfte ein, evakuieren Menschen oder stellen Notstromaggregate zur Verfügung und betreiben Feldküchen und verpflegen Betroffene sowie Einsatzkräfte. Zu ihren Aufgaben gehören neben der medizinischen Versorgung von Verletzten auch die Ausgabe von Bekleidung und Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie die Registrierung der Betroffenen für den Suchdienst.

Der Ortsverein Tönisvorst wirkt zusammen mit anderen Ortsvereinen in der 4. Einsatzeinheit des Kreises Viersen mit.
Schadensereignisse lassen sich aufgrund Ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen und fast immer sind die Menschen individuell unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen.

Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitätsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Deutsche Rote Kreuz zieht auch die Teileinheit Betreuung zu Einsätzen hinzu und versorgt die Betroffenen aber nicht verletzten so mit qualifizierter Hilfe.

Grundfähigkeiten der Einsatzeinheiten

  • Abmarschbereitschaft der gesamten Einsatzeinheit (33 Einsatzkräfte) grundsätzlich nach spätestens 60 Minuten.
  • Ab Eintreffen am Einsatzort autark für mind. vier Stunden. Bei Bereitstellung von weiteren Versorgungsgütern, Verbrauchsmaterialien usw. kann ich Einsatzzeit auch verlängert werden.
  • Bereitstellung eines Basisangebots der psychischen Ersten Hilfe (PEH) im Rahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sowie die Fähigkeit zur späteren Einbindung von speziellen PSNV-Fachkräften.
  • Einbindung von Spontanhelfenden, wie zum Beispiel in der Vergangenheit bei Großeinsätzen geschehen. Ein präsentes Beispiel hierfür ist die Flutkatastrophe im Ahrtal und vielen anderen Gebietskörperschaften im Jahr 2021.

Mitwirkung im Katastrophenschutz

Interesse geweckt? Auch Sie können mitmachen! Nach erfolgter Einsatzkräfteausbildung (Grundausbildung) kann jede/r im Katastrophenschutz mitwirken - die Einsatzbereiche sind vielseitig. Sprechen Sie uns einfach an, unsere Kontaktdaten finden sie im Lesezeichen am Beginn dieser Seite.